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Auszüge aus Gesetzestexten:

Arbeitnehmerschutz:

In Österreich sind Arbeitgeber gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Arbeitnehmern bei Verletzungen oder plötzlichen Erkrankungen angemessen Erste Hilfe geleistet werden kann.
Dazu zählt insbesondere das Bereitstellen von geeigneten Mitteln zur Ersten Hilfe in ausreichender Anzahl.
Die Mittel müssen laut § 26 ASchG sowie § 39 der Arbeitsstättenverordnung (AStV)
in staubdichten Behältern, hygienisch einwandfrei, jederzeit gebrauchsfähig, leicht zugänglich und gut gekennzeichnet sein.
In unmittelbarer Nähe hat sich darüber hinaus unter anderem eine Anleitung zur Erste Hilfe-Leistung zu befinden.
Der Mindestinhalt jener Mittel zur Ersten Hilfe Leistung muss laut der für den Arbeitnehmerschutz zuständigen österreichischen Arbeitsinspektion den Vorgaben der ÖNORM Z 1020 entsprechen.
Die einschlägigen Vorschriften gelten nicht nur für Arbeitsstätten und Baustellen, sondern aufgrund § 81 der Allgemeinen Arbeitnehmerschutzverordnung (AAV) auch für auswärtige Arbeitsstellen.


In der ÖNORM Z 1020 wird zwischen zwei Typen von Verbandkästen unterschieden, die unterschiedlich dimensioniert sind:

Ö-Norm Typ 1 - zulässig für Arbeitsbereiche mit bis zu 5 Arbeitnehmern
Ö-Norm Typ 2 - zulässig für Arbeitsbereiche mit bis zu 20 Arbeitnehmern.
Bei mehr als 20 Arbeitnehmern sind entsprechend den Arbeitsbedingungen ausreichend viele und gut erreichbare Verbandkästen zu platzieren.

 

§ 118 ASchG Bauarbeiten:

Abs.(3)/1:"....muß eine Person nachweislich für die Erste Hilfe ausgebildet sein,
wenn ein Arbeitgeber auf einer Baustelle mindestens fünf Arbeitnehmer beschäftigt."

 

§ 94 Strafgesetzbuch: "Im-Stich-Lassen eines Verletzten"

Wer eine Körperverletzung verursacht (z. B. in einen Verkehrsunfall verwickelt ist), aber die Hilfeleistung unterlässt, macht sich strafbar.

Es drohen - je nach den Umständen - bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.

Einzige Ausnahme: Die Hilfe war "nicht zumutbar".
Dazu reicht es allerdings nicht, "Angst vor Fehlern" zu haben:
Grund müssen schon eine Gefahr für Leib und Leben oder überwiegende Interessen sein!
Aber auch wer am Unfall gar nicht beteiligt war, kann sich strafbar machen, wenn er nicht hilft

 

§ 95 Strafgesetzbuch: "Unterlassung der Hilfeleistung"

Bei einem Unglücksfall hat jeder - wer auch immer dazukommt - die offensichtlich erforderliche Hilfe zu leisten!
Bei Missachtung dieser Menschenpflicht droht Freiheitsstrafe:

bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe, wenn der Verletzte etwa verstirbt.
Einzige Ausnahme wiederum: Die Hilfe war "nicht zumutbar".
Was auch hier streng gemessen wird:
"Die Kinder warten daheim" oder "Meine Frau kann kein Blut sehen" reichen nicht als Ausrede, wenn es um Menschenleben geht.

 

§ 4 Absatz 2 Straßenverkehrsordnung

Dieses Gesetz regelt ebenfalls eine ausdrückliche Hilfeleistungspflicht für jeden,  der in ursächlichem Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall steht.
Und jeder Kfz-Lenker muss eine Erste-Hilfe-Ausbildung vorweisen können.
Die Erste Hilfe sollte man ebenso gut kennen wie die Verkehrsregeln!

Tun sollte man das, was man gelernt hat.
Wenn momentan keine qualifiziertere Hilfe erreichbar ist, muss jeder Hand anlegen!

 

Kraftfahrgesetz (§ 102 Abs. 10 KFG{2})

"Der Lenker hat auf Fahrten Verbandzeug, das zur Wundversorgung geeignet und in einem widerstandsfähigen Behälter staubdicht verpackt
und gegen Verschmutzung geschützt ist, sowie bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen eine geeignete Warneinrichtung mitzuführen."
Der Inhalt des Verbandskastens nach § 102 Abs. 10 KFG ist noch nicht genau geregelt.
Diese Vorschrift betrifft in- und ausländische Lenker.
Sowohl der Lenker als auch der Zulassungsbesitzer sind für das Vorhandensein der Autoapotheke verantwortlich und bei Nichtvorhandensein strafbar
.

 

Verbandpäckchen mit dem Aufdruck : „Entspricht KFG § 102/10“ sind daher häufig nur sehr knapp bestückt und im Notfall keine große Hilfe.

 

Meist fehlen in diesen Verbandpäckchen einfachste, jedoch sehr wichtige Materialien wie Einmalhandschuhe oder Beatmungshilfen, und meist ist das Verbandmaterial nur sehr „spärlich“ vorhanden!
Schon besser ausgestattet sind Verbandpäckchen nach
Ö-NORM V 5100 (einspurige KFZ)  bzw. Ö-Norm V 5101 (mehrspurige KFZ)

Da in einem mehrspurigen Kraftfahrzeug mehr Personen als in einem Einspurigen transportiert werden können, weist die ÖNORM V 5101 entsprechend größere Füllmengen auf.

 

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